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Jonathan Sheratte

Meine erste Begegnung mit der Alexander-Technik war 1986. Wahrend ich damals Malerei an einer Kunsthochschule in London studierte, nahm ich eine Anzahl intensiver privater Unterrichtsstunden. Das Verständnis, das die Arbeitsweise der Alexander-Technik für die Probleme der Kreativität aufweist, hat mich begeistert und immer wieder tief berührt. Auf eine sehr spürbare und praktische Weise, die mein Körper unmittelbar erleben konnte, erlaubte mir diese Erfahrung, einige der manieristischen Formen und Techniken, die ich mir durch die Gewohnheiten der Arbeit angeeignet hatte, aufzuhalten und zu überwinden, sodass ich zu einer authentischeren Ausdrucksweise gelangen konnte – eine Revolution in meiner Entwicklung als Künstler.

Zehn Jahre später begann ich meine Ausbildung als Alexander-Lehrer und schloss 1999 bei Dan Armon ab. Je weiter sich mein Verständnis der Technik vertiefte, umso mehr wuchs mein Bewusstsein für eine innewohnende Quelle der Kreativität, eine Art individuelles Verständnis des Daseins, dessen Natur in der Spontaneität und im lebendigen Ausdruck liegt. Diese Einsicht ist nicht nur inspirierend für meine künstlerische Arbeit, sondern öffnet sich zudem auf einen Raum hin, in dem sich Lernen und Entwicklung in verschiedenen Lebenssituationen auf sinnvolle Weise vollziehen kann.